Altersvorsorge in Deutschland (AVID)


In der Studie "Altersvorsorge in Deutschland 2005" (AVID 2005) werden Informationen über die Art und die Höhe von Anwartschaften auf künftige Alterseinkommen gesammelt und analysiert. Damit wird es möglich, besser als bisher die Entwicklung der Alterssicherung mittel- und längerfristig abzuschätzen.
Es werden Anwartschaften in allen Alterssicherungssystemen für Personen und Ehepaare erfasst.

Ziel der Studie "Altersvorsorge in Deutschland 2005" ist es u. a., Gründe für fehlende Beitragszeiten im Biografieverlauf und sich daraus ergebende niedrige Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung aufzuzeigen.
Untersucht werden sollen die verschiedenen Arten der Altersvorsorge und der Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Merkmalen und der Höhe der Rentenanwartschaften. Auch die Auswirkungen von Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechungen wegen Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen auf die Höhe der Rente werden analysiert. Weiterhin sind Fragen der Art und Dauer von geringfügigen sozialversicherungsfreien Beschäftigungsverhältnissen, nicht sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten als Selbständiger oder Beamter sowie Phasen nicht amtlich erfasster Arbeitslosigkeit von Interesse.
Die Studie kombiniert Daten aus zwei Befragungen mit Daten aus den jeweiligen Versicherungskonten. Daraufhin werden die Biografien fortgeschrieben und die zukünftigen Alterseinkommen berechnet.


Weitere Informationen, sowie eine Publikationsliste und ausgewählte Publikationen können unter der Adresse
www.altersvorsorge-in-deutschland.de abgerufen werden.

Letzte Änderung: 04.07.2008 13:06:35